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Zuallererst
möchten wir hier unserem edlen Sponsor der Reise,
aus dem schönen Österreich, ganz herzlich danken. Es war im Jahre
2000, da schrieb MeteoData eine Reise zur Mitternachtssonne als
Wettbewerb aus. Als einer der glücklichen Gewinner konnten wir nun
in diesem Jahr die Reise antreten. Die Spannung war gross, muss man
im Hohen Norden doch einiges an Wetterglück mitbringen, um die
Mitternachtssonne überhaupt zu sehen.
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Bereits der Hinflug war
ein Erlebnis. Bei rund 25 Grad starteten wir vor dem Mittag in
Zürich und flogen zur Zwischenlandung in Oslo in eher schlechtes
Wetter. |
| Unterwegs wurde das Wetter
rasch wieder besser und gab den Blick auf wunderbare Berge,
Gletscher und Seen frei. |
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Bereits beim Verlassen des
doch recht grossen Flughafens steht man mitten in der wilden Natur.
Berge von rund 1000m umragen die relativ flache Insel, auf der
Tromsö eigentlich liegt. |
| Tromsö liegt wirklich fast
im äussersten Norden von Norwegen und das Nordkap ist nur noch 350
km entfernt. Aus diesem Grunde waren wir doppelt überrascht, als
uns das Wetter am Freitag, 22.6.2001 in Tromsö mit Sonnenschein und
stahlblauem Himmel empfing. |
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Unsere ständigen Begleiter in Tromsö. |
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Der Hafen von Tromsö hat nichts von seiner Idylle
eingebüsst. Obwohl ringsherum natürlich auch neuere und modernere
Gebäude entstanden sind, findet man doch überall in Trömso diesen
typisch norwegischen Hausstil.
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Auch hier ein typisches
Beispiel der norwegischen Bauweise. Aufgrund der leichten
Holzbauweise, des ansprechenden Charakters und auch des schönen
Wetters wegen, würde man nie und nimmer daran denken, dass diese
Häuser schwersten Winterstürmen trotzen müssen. |
Der Storstein
("grosser Fels") ist 420
Meter hoch und bietet einen unwahrscheinlich schönen Ausblick
auf die Insel Tromsö und die umliegenden Gebiete. Eine 1961 gebaute
Seilbahn (Fjellheisen) führt auf den Berg.
(Dank an Ingo Wimmer für den Namen-Hinweis) |

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Auf dem Storstein - einem
Eldorado für Gleitschirmflieger - denn der Berg ist gegen
West/Nordwest ausgerichtet und aus dieser Richtung weht meist
der Wind. So herrscht am Berghang meist ein konstanter Aufwind, die
Hangströmung.
Detail zum Bild: Die Aufnahme wurde um ca. 23:30
Uhr MESZ gemacht!!!! Der Mitternachtssonneneffekt, welcher auch um 1
Uhr nachts die Umgebung so hell erleuchtet, wie hier in der Schweiz
rund eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang. |
| Doch auch bei tagsüber
relativ warmen Temperaturen und Mitternachtssonne, kommt man um die
Windjacke nicht herum. Vor allem wenn man auf meterdicken
Schneefeldern steht - auf nur 420 Meter über Meer! |
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Kurz nach Mitternacht auf
dem Storstein. Ein versteckter Bergsee, der sich tagsüber
aufgewärmt hat, dampft nun in der feuchten, etwas abgekühlten
Nachtluft. Natur pur. |
| Und das ist sie, die
Mitternachtssonne. Aufgenommen kurz vor 1 Uhr nachts bei
eindrücklicher Stimmung mit etwas Hebungsnebel auf dem Storstein.
Kein Laut, nur einige Möwen, der dampfende See, Nebel und die
Sonne. |
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| Auf der
Fotomontage (Postkarte) erkennt man den Sonnenstand zu verschiedenen
Zeiten.

Der Besuch des Meteorologischen Institutes |
Fast in der Mitte der Insel auf dem Hügel
gelegen: das meteorologische Institut, welches wir natürlich
besuchten.
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Das altehrwürdige Geophysische Institut, das von
1928-1960 auch das meteorologische Institut war, hat so manchem
Wintersturm getrotzt.
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Messapparaturen vor dem
Institut. Wie sie eben überall auf der Welt aussehen (Normung).
Einzig der Messstab für die Schneehöhe (rechts vom Wetterhaus) ist
vielleicht etwas überdimensioniert: er reicht bis 250cm! So viel
Schnee ist aber keine Seltenheit in Tromsö. |
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Letzter Blick von einem
Hügel der Insel Tromsö nach Westen zur Mündung zum Meer. Vom Meer
her drängt feuchtere Luft gegen das Land. Beim Aufsteigen an den
Bergen kondensiert die Feuchte zu Nebel. |
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| Für
Interessierte: Aktuelle
WebCam und Wetter von Tromsö |